Mein R4 dient nun auch als Werbung für meine Tätigkeit als Fotograf. Die Wiedererkennung ist enorm - ein emotionales Autos für meine emotionalen und individuellen Fotobücher.
Mehr Informationen bei www.ClassicCarPhotos.de oder bei Facebook https://www.facebook.com/classiccarphotos/
Das Auto kommt als rollender Werberträger auf einem kleinen Messestand zum Einsatz, auch mit Fotos unserer Reisen mit dem Auto.
27. Oktober 2016
6. Mai 2016
#HIGHLNDR4 - R4 is well prepared for Roadtrip to Scotland
The car has been checked, final injenctions applied. The speedo sounded somewhat strange. Now, with Ballistol Oil injected into the speedo cable, much better. Well, like with us humans, 30+ years habv left their traces.
The car is prepared, and so are we. Some spare parts with us, a few films .. uhm.. SD cards for the cameras (www.classiccarphotos.de is waiting for input).
But first things first: Marie our R4 will be the brand ambassador for VClassic Car Photos at www.vosswerk.de next weekend. We will tell a story about icelandic classic car and transportation museums and enthusiasts together with a virtual roadtrip across the country from a driver's perspective. Should be fun for us and for Marie as Scotland is just the beginning. Iceland is still on the to do list with the tiny Renault 4.
The car is prepared, and so are we. Some spare parts with us, a few films .. uhm.. SD cards for the cameras (www.classiccarphotos.de is waiting for input).
But first things first: Marie our R4 will be the brand ambassador for VClassic Car Photos at www.vosswerk.de next weekend. We will tell a story about icelandic classic car and transportation museums and enthusiasts together with a virtual roadtrip across the country from a driver's perspective. Should be fun for us and for Marie as Scotland is just the beginning. Iceland is still on the to do list with the tiny Renault 4.
17. April 2016
#HIGHLNDR4 - The Scottish Road Trip 2016
Father (51) and son (17) will do a roadtrip across Scotland in Mai 2016.
First long distance drive will be 500 km Hamburg -Amsterdam to catch the ferry to Newcastle, where the adventure "driving on the other side of the road" will begin.
We will post from our journey. The car will be having WiFi and a PAYG card, so from time to time we send an update.
Instagram: @quatrellix www.instagram.com/quatrellix
Hashtag #HIGHLNDR4
Facebook https://www.facebook.com/hashtag/scotlandr4
More about our car photos at www.ClassicCarPhotos.de
21. September 2015
21. August 2015
Marie darf Oldtimer werden
Heute war der Tag. Der Gutachter kam und Marie bekam ohne Tadel aber mit viel Lob die Bescheinigung, nun als rollendes Kulturgut zu gelten. 30 Jahre alt und demnächst dann auch mit H-Kennzeichen als amtlicher Oldtimer.
2007 kaufte ich den Wagen und sagte dem Verkäufer zu, alles zu tun, dass der Wagen ein Oldtimer wird. Das war gar kein Problem, die Zeit verging so schnell.
25. Juli 2015
Marie Alpin
Ich wollte immer mal auf die Edelweiß Spitze der Großglockner Hochalpenstraße fahren. Nun war es soweit. Tapfer kämpfte sich Marie auf 2571 m Höhe - die höchste Straße Österreichs. Ab 2200 m wurde die Lift etwas dünn und der Motor verlor an Leistung. Da die Straße aber nicht besonders steil ist, war bei Tempo 40 im zweiten Gang alles machbar. Nur die Stichstrasse zur Edelweiß Spitze verlangte den ersten Gang. Die ist noch im Original Kopfsteinpflaster Belag von 1935 aus dem Jahr der Eröffnung. Marie zum 30. Geburtstag, die Straße wurde 80 dieses Jahr. Eine tolle Tour.
5. April 2015
Ostern - Mitzieh-Fotos
28. März 2015
18. März 2015
75000
Knapp 30 Jahre alt und 75.000 km auf der Uhr.
2.500 km im Jahr.
Ich bin davon aber bald ein Drittel gefahren.
Naja, die Autos sind ja auch zum Fahren gebaut worden und nicht zum herumstehen.
Schnell also bei dieser Gelegenheit auf die Bremse und ein paar Fotos mit dem Blackberry gemacht.
2.500 km im Jahr.
Ich bin davon aber bald ein Drittel gefahren.
Naja, die Autos sind ja auch zum Fahren gebaut worden und nicht zum herumstehen.
Schnell also bei dieser Gelegenheit auf die Bremse und ein paar Fotos mit dem Blackberry gemacht.
9. März 2015
Frühling!
Wochenend und Sonnenschein - mit der Tochter eine Runde im R4 an die Elbe.
Ein schöner Tag bei Bilderbuchwetter.
Acht Tage Saison und schon fast 200 km gefahren - das gab es in all den Jahren mit dem R4 noch nie.
Ein schöner Tag bei Bilderbuchwetter.
Acht Tage Saison und schon fast 200 km gefahren - das gab es in all den Jahren mit dem R4 noch nie.
6. März 2015
.... und Abfahrt (ins 30. Lebensjahr)
Am 2. März2015 schien vollkommen unerwartet plötzlich doch die Sonne. Also schnell die Garage geöffnet, den Schlafsack aufgemacht - Batterie eingebaut und der immer weider spannende Moment: Zündschlüssel drehen.
Läuft. Sobald die Benzinpumpe das teure Super von 2014 wieder ausreichend in den Vergaser gepumpt hat, geht es los, kein Ruckeln, kein langes Orgeln des Vergasers. Wie vor einer Woche abgestellt. Das macht Spaß.
Ab zum Deich, einmal ordentlich warm fahren und ein paar Fotos machen. Marie wird dieses Jahr 30 und ich 50. Auf geht's!
22. Februar 2015
Herbstfotos in den Blumen
Bevor nun in einer Woche das Saisonkennzeichen ins dreißigste Lebensjahr von Marie wieder gilt, habe ich nochmal im Archiv vom letzten Jahr gestöbert. Am 19.10.2014 war ein warmer Herbsttag und die Gründüngung auf dem Acker blühte wie der Raps im Mai. Schnell gebremst und ein paar Fotos gemacht.
Heute dann in Photoshop ein wenig auf Retro getrimmt mit ein paar passenden Aktionen und hier sind die Bilder von vor vier Monaten nun auch mal zu sehen.
Hosentaschen-Kamera: Canon Powershot S110
Montage: FastStone Image Viewer
Tonung: Photoshop CS6, Gratis Aktionen von NightFate Actions
Heute dann in Photoshop ein wenig auf Retro getrimmt mit ein paar passenden Aktionen und hier sind die Bilder von vor vier Monaten nun auch mal zu sehen.
Hosentaschen-Kamera: Canon Powershot S110
Montage: FastStone Image Viewer
Tonung: Photoshop CS6, Gratis Aktionen von NightFate Actions
12. Februar 2015
Photoshooting mit Marie
Im September, an einem der schönen Herbsttage, habe ich mir die kleine "immerdabei"-Canon S110 gegriffen und bei uns um die Ecke noch ein paar Fotos gemacht. Mal nur der R4, keine Menschen dabei.
Die Bäume waren noch schön grün, die Sonne stand tief, Licht an, einfach drauflos, und ab auf die Festplatte damit. Gut zwei Wochen, bevor nun das Saisonkennzeichen die ersten Fahrten ins 30. Lebensjahr des Autos erlaubt, habe ich die Bilder in Photoshop schnell im "vintage style" bearbeitet, in Faststone Image Viewer zur Collage montiert.
Ein paar Katalogfotos als R4 Reklame und voller Vorfreude auf neue Fahrten mit Marie im Jahr 2015.
Die Bäume waren noch schön grün, die Sonne stand tief, Licht an, einfach drauflos, und ab auf die Festplatte damit. Gut zwei Wochen, bevor nun das Saisonkennzeichen die ersten Fahrten ins 30. Lebensjahr des Autos erlaubt, habe ich die Bilder in Photoshop schnell im "vintage style" bearbeitet, in Faststone Image Viewer zur Collage montiert.
Ein paar Katalogfotos als R4 Reklame und voller Vorfreude auf neue Fahrten mit Marie im Jahr 2015.
20. Dezember 2014
Meeting in Hamburg
Ende September war nochmal schönes Spätsommerwetter und aus dem Osten der Hansestadt kam der Ruf, sich spontan an der Oldtimertankstelle zu treffen. So war zum Saisonende nochmal Gelegenheit, nette R4 Teams zu treffen und sich auszutauschen. Ein Treffen mit echten Menschen und echten Autos kann durch keine virtuelle Internet-Seite und Foren ersetzt werden. Ein schöner Tag.
17. August 2014
Oldtimertreffen Preetz
Am 10.08.2014 fand in Preetz im schönen historischen Kloster das zweite Oldtimertreffen statt. Bei bestem Wetter waren dort wirklich großartige und seltene Fahrzeuge zu bewundern. Der Platz reichte nicht aus und die Zufahrt zum schönen Gelände zwischen den alten Häusern rund um die Klosterkirche musste zeitweilig geschlossen werden. Neben einem seltenen Horch und einigen BMW Barockengeln war ich besonders von einem alten Ford angetan, der meine Kindheitserinnerungen wieder belebte.
Zwischen allen wertvollen und schönen Autos (natürlich war auch die allgegenwärtige Alt-Opel-Schar und die für mich traditionslosen und daher wenig reizvollen Ami-Schlitten zu sehen) ein kleines Alltagsauto - der Renault 4. Er erhielt Aufmerksamkeit wie ich es selten auf derartigen Treffen erlebte. Mit vielen guten Erinnerungen kamen die Besucher zu uns und wir haben nette Gespräche erzählt und Anekdoten erfahren. Als wir fuhren, kam ein Herr winkend zu uns und sagte: "Sie haben für mich das schönste Fahrzeug." - ein tolles Kompliment. Darum ist das R4 Fahren so schön. Weil es die Herzen der Menschen erreicht und nicht den Status des Besitzes. Mein Lieblingsauto waren ein Fiat Topolino sowie ein Golf I - auf dem habe ich den Führerschein gemacht.
Zwischen allen wertvollen und schönen Autos (natürlich war auch die allgegenwärtige Alt-Opel-Schar und die für mich traditionslosen und daher wenig reizvollen Ami-Schlitten zu sehen) ein kleines Alltagsauto - der Renault 4. Er erhielt Aufmerksamkeit wie ich es selten auf derartigen Treffen erlebte. Mit vielen guten Erinnerungen kamen die Besucher zu uns und wir haben nette Gespräche erzählt und Anekdoten erfahren. Als wir fuhren, kam ein Herr winkend zu uns und sagte: "Sie haben für mich das schönste Fahrzeug." - ein tolles Kompliment. Darum ist das R4 Fahren so schön. Weil es die Herzen der Menschen erreicht und nicht den Status des Besitzes. Mein Lieblingsauto waren ein Fiat Topolino sowie ein Golf I - auf dem habe ich den Führerschein gemacht.
29. März 2014
Grüße vom R4 an den T4
Aus gemeinsamen Zeiten im Fotostudio und von www.panphoto.de kenne ich Nils - als ich nun sein neues Projekt kennen lernte, sah ich dasselbe Leuchten in seinen Augen, das ich hatte, als ich unsere Frankreichreise plante.
Die Rallye einmal rund um die Ostsee in 14 Tagen, verbunden mit einem guten Zweck.
Das Auto mindestens 20 Jahre als und maximal 2500 EUR teuer.
Lest es selbst bei www.lucky99.de
15. November 2013
Teil 6 - Teile vom Schrotzplatz - Schrauberglück
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| Suchbild mit R4 - unser Garten am Ferienhaus |
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| Schrottplatzromantik |
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| 70.000 |
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| Ein Teil transplantiert - der Zenith IF 28 Vergaser |
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| Dankbare Quelle für rares Plastik |
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| Schrauberglück |
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| einer der vielen Sinpar Allrad F4 dort einst ein typisches Bauernfahrzeug |
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| Unkraut vergeht nicht |
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| Renault Rodeo - Plastik statt Blech |
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| Beute vom Schrottplatz |
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| nicht Retro, sondern Vintage - denn es ist wirklich alt und nicht nur so getan, als ob |
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| Mein Urlaubsbild. So eins wollte ich machen. Genau so. Geht doch. |
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| Joinville |
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| Das Schloss in Joinville heute würde man dazu "coole Partylocation" sagen. Gewohnt wurde da nicht, nur gefeiert. |
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| Le Grand Ballon |
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| Joinville |
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| in den Vogesen |
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| ab nach Altona |
Es ist war eine der Reisen, an die wir uns sicher lange und gern zurück erinnern werden. Ich hörte Kommentare wie: ach, das ist ja ein langweiliger Teil von Frankreich. Nun ja, es kommt immer auf die Sichtweise an. Wir haben nette Menschen, schöne Orte und vor allem viel Ruhe gefunden und Spaß gehabt. Und Marie gehört nun wirklich zur Familie. Meiner tollen Familie danke ich, dass sie diese Reise mitgemacht und mir ermöglicht hat. Denn viele Altmetallverliebte müssen solche Touren wohl meist allein unternehmen.
Nach der alten Regel: was du mit nimmst, wird nicht kaputt gehen, wird nun in der Werkzeugtasche bei weiteren Reisen auch ein Vergaser dabei sein. Denn ich habe einen der ausgebauten Vergaser an lauschigen Sommerabenden leicht benebelt von den Düften der Reinigungsmittel und mit Hilfe einiger aus dem Internet gefischter Ersatzteile in einen perfekten Zustand versetzt. Eingestellt und eingebaut - der defekte wurde geflickt und neu versiegelt - dank für die Mithilfe an das Vosswerk in Moorrege. Eine weitere Werkstatt mit Herz, wo neben dem wertvollen Jaguar XK 150 auch gern ein schlichter R4 kuriert wird.
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| Marie auf der Hamburger Hallig in Nordfriesland |
dem Deich suchten. Klaglos, wenn auch irgendwie dauernd nass, verrichtete der Wagen seinen Dienst. Nur beim Vergaser, "da muss ich nochmal bei", die Endgeschwindigkeit liegt noch zu dicht am Wert im Schein. Das geht besser. 140 war doch immer drin.
Der Wagen steht nun in der Garage und wartet auf den Frühling. Mal sehen, was uns als nächstes Reiseziel mit Marie einfällt.
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| Automuseum nahe Hólar, Nord-Island |
Es ist dort ja auch nicht ganz so warm im Sommer. Das ist doch schon mal ein Argument.
9. November 2013
Teil 5 - Unentdecktes Frankreich
Die heißen Sommertage an der Loire vergingen viel zu schnell.
Viele fragten uns, ob so ein Auto ohne Klimaanlage nicht viel zu anstrengend sei im Sommer. Es ist sicher eine Frage der eigenen Ansprüche. Wir sind bequem geworden - aber um wirklich einmal Sommer zu spüren, die Geräusche zu hören, gehören heiße Tage dazu. Das geht in unseren leisen, schnellen Autos von heute oft verloren. Einige Fahrten in der Mittagshitze waren wirklich anstrengend - aber der R4 ist ja gut belüftet. Die Hitze war zudem trocken - im Grunde ist es im Auto besser gewesen als draußen in einem Schlosspark. Und gibt es etwas schöneres, als warmen Wind auf der Haut und die Freude über ein kühles Getränk im Schatten nach einer Fahrt in der Sonnenglut?
Ich löse dann auch noch das Rätsel um den Transport der Familie und des Gepäcks. Wir waren ja inzwischen vier Personen, wir hatten sechs Reisetaschen, noch kleinere Gepäckstücke dabei und nun mit dabei war zudem ein großer Koffer voller warmer Kleidung, den unsere Tochter von Island mitbrachte. Alles zusammen keine gute Idee für eine 350 km lange Fahrt im R4. Wir haben uns also aufgeteilt - denn das Bahnfahren in Frankreich ist kein Problem. Frau und Tochter fuhren über Paris mit dem klimatisierten Zug, mein Sohn und ich im R4 mit dem Gepäck. Ankunft für alle in etwas zur gleichen Zeit. So der Plan. Das Wettrennen haben wir im Auto unterstützt durch eine nagelneue Autobahn gewonnen - die Bahnfahrt sollte zur Odyssee werden. Eine angenehme Erfahrung waren dabei gut informierte Bahnmitarbeiter, eine ganz neue Erfahrung für uns. Leider gab es am Tag zuvor ein schweres Zugunglück vor Paris - so wurde die Bahnfahrt zu einer langwierigen Angelegenheit.
Der R4 war mittlerweile bis unter das Dach vollgestopft, denn wir hatten nun ja auch noch Wochenendeinkäufe für fünf Personen dabei. Denn am Urlaubsziel traf ein Schulfreund unserer Tochter ein, die beiden hatten sich verabredet, um dann eine Woche im Camper zu verbringen und auf eigene Faust Paris und Normandie zu erkunden.
Etwas müde erreichten wir unser letztes Ferienhaus der Reise. Ich bin selten sprachlos - aber das Wort paradiesisch war an diesem Ziel angemessen. Ein hervorragend ausgestattetes und liebevoll eingerichtetes Ferienhaus in einem separater Gebäudeteil einer alten Wassermühle erwartete uns. Es war umgeben von einem Garten für uns am kalten Mühlbach mit Forellen. Zum Haus selber gehörte ein zwei Hektar großer privater Garten, den die freundlichen und entspannten Besitzer im Laufe der Jahre in ein Ensemble verschiedener Gartenstile auf einem parkartigen Grundstück verwandelt haben. Ein friedlicher, ruhiger und stiller Ort voller Schönheit und Ideen. Die Gartencenter freuten sich bereits auf uns nach unserer Rückkehr.
Der Garten wird von einigen Tausend Gästen im Sommer besucht, was uns aber nicht störte. Wir hatten einen privaten Gartenteil, in dem immer Sonne oder Schatten zu finden war, nur für uns und konnten zudem den gesamten Garten nutzen, auch wenn er für Besucher geschlossen war. Die Tage waren weiter heiß und sonnig und so bleiben vor allem die Nachmittage im Halbschatten mit den Füßen im eiskalten Bach in Erinnerung. Viel gelesen haben wir dort. Für einen Urlaub mit kleinem Auto und kleinem Gepäck ist ein eBook-Reader (wir haben uns für den Kindle Paperwhite entschieden) übrigens eine tolle Sache.
Die Gegend um Joinville ist von weiten, leicht hügeligen Getreidefeldern (irgendwo muss das Baguette ja seinen Ursprung haben) geprägt, durchzogen von Tälern, Wäldern und Flüssen oder Kanälen. Wieder ein sehr ursprüngliches Frankreich. Sogar einen R4 gab es im Ort. Nach der Dichte von Kultur an der Loire war es ein erheblicher Kontrast.
Wegen der Wärme verzichteten wir auf lange Ausflüge und genossen den wundervollen Garten, das Feuerwerk zum Nationalfeiertag oder aber das schnelle WLAN. Jeder wie er mag, es ist ja Urlaub. Nur die ab und an auftauchenden Tiefflieger störten das Idyll für kurze Zeit. Kurz ärgerte ich mich darüber, beschloss dann aber, dass das nun wirklich Leiden auf höchstem Niveau war.
Einen Ausflug zu Spuren der Römer (ja, die gab es dort, Asterix Hefte sind nicht nur der Phantasie entsprungen) sollten wir aber noch unternehmen: zum Gallo-römischen Heiligtum von Grand. Und der wurde zu einem Glücksfall für einen R4 Besitzer. Denn weiterhin nutzte ich jede Gelegenheit, einen Carburateur pour ma Quatrelle (=Vergaser für meinen R4) zu suchen. Spontan wie meist kam uns die Idee, nochmal nach dem späten Frühstück eine kleine Tour zu unternehmen. Ein Mosaik aus der Römerzeit wollte besichtigt werden. Das war auch eindrucksvoll - und das Kombiticket mit dem Amphitheater um die Ecke war günstig. Dumm nur, dass auf dem sehr kurzen Weg zwischen den beiden Orten das typische Frankreich-Phänomen zuschlug: Mittagspause.
Wie überall im Land schließt man Mittags zu, macht Pause. Wir hatten mal wieder an nichts gedacht und bekamen Durst. Das nächste Städtchen Neufchâteau war nur 30 km entfernt - also schnell dorthin und lustiges Mineralwasser gekauft. Der Ortsname aus dem Elsass ist für einen Norddeutschen schon komisch. Wir sollten später dort vorbei kommen auf dem Weg nach Lörrach zum Autozug.
Wie der Tag sich zu einem der schönsten der Reise als Oldtimerfahrer entwickelte, berichte ich im letzten Teil des Reiseberichtes.
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| See mit Tretboot |
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| Ein R4 vor dem Haus ist auch in Frankreich selten geworden |
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| Sonnenuntergang vor dem Haus |
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| Marie vor dem Schloss Sully-sur-Loire |
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| Sully-sur-Loire |
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| Alte Halle vor der Kirche |
Der R4 war mittlerweile bis unter das Dach vollgestopft, denn wir hatten nun ja auch noch Wochenendeinkäufe für fünf Personen dabei. Denn am Urlaubsziel traf ein Schulfreund unserer Tochter ein, die beiden hatten sich verabredet, um dann eine Woche im Camper zu verbringen und auf eigene Faust Paris und Normandie zu erkunden.
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| unser Ferienhaus - ein Traum |
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| tolle Farben |
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| ein Paradies für Gartenfreunde |
Etwas müde erreichten wir unser letztes Ferienhaus der Reise. Ich bin selten sprachlos - aber das Wort paradiesisch war an diesem Ziel angemessen. Ein hervorragend ausgestattetes und liebevoll eingerichtetes Ferienhaus in einem separater Gebäudeteil einer alten Wassermühle erwartete uns. Es war umgeben von einem Garten für uns am kalten Mühlbach mit Forellen. Zum Haus selber gehörte ein zwei Hektar großer privater Garten, den die freundlichen und entspannten Besitzer im Laufe der Jahre in ein Ensemble verschiedener Gartenstile auf einem parkartigen Grundstück verwandelt haben. Ein friedlicher, ruhiger und stiller Ort voller Schönheit und Ideen. Die Gartencenter freuten sich bereits auf uns nach unserer Rückkehr.
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| an unserem Frühstücksplatz |
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| viele schöne Ecken |
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| Feuerwerk zum Nationalfeiertag |
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| Der Mond und der beleuchtete Garten |
Hier einige Fotos aus dem Gartenparadies, das wir eine Woche lang wie unseren Garten nutzen durften - eine sehr erholsame und schöne Zeit.
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| Das Mosaik von Grand |
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| zurückhaltend norddeutsch würde man sagen: Hä? |
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| Das Amphitheater von Grand |
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