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6. März 2015

.... und Abfahrt (ins 30. Lebensjahr)


Am 2. März2015 schien vollkommen unerwartet plötzlich doch die Sonne. Also schnell die Garage geöffnet, den Schlafsack aufgemacht - Batterie eingebaut und der immer weider spannende Moment: Zündschlüssel drehen.

Läuft. Sobald die Benzinpumpe das teure Super von 2014 wieder ausreichend in den Vergaser gepumpt hat, geht es los, kein Ruckeln, kein langes Orgeln des Vergasers. Wie vor einer Woche abgestellt. Das macht Spaß.

Ab zum Deich, einmal ordentlich warm fahren und ein paar Fotos machen. Marie wird dieses Jahr 30 und ich 50. Auf geht's!





8. Juni 2011

Das Netto-Auto - R4 im Abgefahren Magazin

Eine kleine Vorschau auf meinen Beitrag in der neuen Ausgabe des
Abgefahren Magazins. Es hat viel Spaß gemacht, Text und Bilder zu
erstellen. Danke an mein Model. Mehr ab 9.6.2011 am Kiosk oder bei
www.abgefahren-magazin.de. Meine Fotoseite: www.CPPHOTO.de

3. März 2008

Marie in der Presse

Heute eine Überraschung im Briefkasten, die neue Ausgabe des 4L Magazine No 6 - mars-avril 2008. Und darin ein Bild von Marie, der Link zu diesen Seiten und ein Bild meiner Herpa R4-Sammlung im Maßstab 1:87.

Bonjour á tous qui visitent cette page. Je vous souhaite beaucoup de plaisir avec votre 4L en 2008.

1. Februar 2008

Marie?

Vor Serienstart der Fertigung wurden die ersten Modelle des R4 einem intensiven Test unterzogen. Im Herbst 1959 starten die ersten Testfahrten des Prototypen 112 - die Geburt des R4. So wurde erstmalig ein neues Fahrzeug komplett auf seine Schwachstellen hin untersucht, um einen optimalen Produktionsstart zu haben. So fuhren die ersten 14 Exemplare nicht weniger als 2 Millionen Kilometer.

Dazu wurden Fahrzeuge des R4 nach Sardinien, in die USA und in andere Gegenden gebracht, um dort auf schlechten Straßen, bei Hitze und Kälte die Serienreife zu beweisen. In Paris wartete man neugierig auf die Ergebnisse der Testfahrten. Um die Konkurrenz nicht aufzuwecken, wurde mit vermeintlich harmlosen Telegrammen (die man bei der Post ja in Klarschrift lesen konnte) kommuniziert. Der R4 erhielt dazu einen geheimen Codenamen : "Marie-Chantal".

Ein Telegramm nach Paris: "Marie-Chantal und ihre Kinder senden ihren Eltern die besten Wünsche." sollte heißen: das Testfahrzeug funktioniert einwandfrei.

Im Sommer 1961 wurden die Montagebänder eingerichtet und die Auslieferung konnte beginnen.

Und weil ein Auto in Frankreich weiblich ist und mir zumindest der erste Teil des Namens gefällt, heißt meiner nun Marie.

22. November 2007

Renault R4 - wussten Sie schon?

  • dass der geheime Codename des R4 "Marie-Chantal" war? Ein Telegramm nach Paris: "Marie-Chantal und ihre Kinder senden ihren Eltern die besten Wünsche."
    Soll heißen: das Testfahrzeug funktioniert einwandfrei.
  • dass der R4 das am häufigsten produzierte Fahrzeug Frankreichs ist?
    8.135.424 R4 wurden gebaut. Nur der R5, der VW Käfer und Ford Model T waren erfolgreicher.
  • dass die Technik des R4 Anfang der 60er Jahre besonders fortschrittlich war?
    Fahrwerk ohne Schmierstellen, geschlossenes Kühlsystem.
  • dass der R4 das am häufigsten nach Deutschland importierte Fahrzeug ist?
  • dass der R4 bis 1994 in Slowenien produziert wurde?
    Wohl oft aus Ersatzteilen, denn offiziell endete die Produktion 1992 in Kolumbien. Die jugoslawischen Produktionsanlagen wurden im Balkankrieg zerstört.
  • dass der letzte R4 in Deutschland 1988 ausgeliefert wurde?
    Der letzte ging an Günter Jauch.
  • dass der R4 an vielen Rallys auf allen Erdteilen teilnahm?
  • dass dem R4 von den Kritikern keine ernsthaften Marktchancen eingeräumt wurden?
    In fast allen Ländern wurde der R4 wegen seines Designs belächelt. Aber er war einfach zu praktisch
  • dass der R4 aus dem Straßenbild verschwindet obwohl es 900.300 bei uns gab?
  • Er wurde gebraucht und nicht wie die "Ente" geliebt. Er ist aber damit das beliebteste
    Import-Auto in Deutschland
  • dass die späten Modelle ab 1987 besonders rostanfällig sind?
    Die Teilequalität in Slowenien war wohl nicht so toll.
  • dass der R4 als Prototyp vier Scheibenbremsen hatte?
    Aber die Kosten… Sie kamen erst 1984 an den Vorderrädern in Serie.
  • dass der R4 einst neue Kleider erhielt? Der R6 war im Prinzip ein R4 in neuem Gewand.
  • dass es kaum einen Klassiker gibt, der mit weniger Geld erhalten werden kann
  • dass es nur einen wirklichen Feind für den R4 gibt?
    Streusalz.
  • dass das rechte Hinterrad fünf Zentimeter weiter vorn steht als das linke?
    Wegen der besonders bequemen, langen Drehstabfedern.
  • dass die wirksame Klimaanlage aus Schiebefenstern und einer Lüftungsklappe unter Frontscheibe besteht?
    Bei alten Modellen leider auch oft eine Ursache für Wasser im Fahrzeug.
  • dass der Kastenwagen "Fourgonette" (jeder zwanzigste R4) das typische Handwerker-Auto war? Viele heute genutzte Kleintransporter anderer Hersteller kopieren die Idee.
  • dass es 1968 das Cabrio "Plein Air" gab?
    Heute ein gesuchtes Sammlerstück. Auch die Allradversion ist rar.
  • dass der R4 eines der ersten Modelle war, das umfangreiche Testfahrten (insgesamt vor Produktionsbeginn rund 2,9 Mio. km) absolvieren mussten?
    Die Erkenntnisse aus Fahrten in extremen Regionen der Erde wurden vor Serienproduktion berücksichtigt, kaum ein Auto zuvor war zum Start der Serie so ausgereift.
  • dass es 1961 auch ein einfaches Modell ohne die hinteren Fenster in der C-Säule gab? Die 22,5 PS-Version hieß R3 und war nicht erfolgreich, weil zu karg ausgestattet.
  • dass der R4 in vielen Ländern hergestellt oder montiert wurde? z.B. Frankreich, Slowenien, Argentinien, Spanien, verschiedene afrikanische Staaten. In Kolumbien wurde auch eine Version mit 1,3l Hubraum produziert, die für die dünne Luft der Anden besser gewappnet war.

Technische Daten Renault 4 GTL Bj. 1985


  • Hubraum 1108 cm³, Verdichtung 9,5:1
  • Leistung 34 PS bei 4.000 1/min
  • Drehmoment 73,5 Nm bei 2000 1/min
  • Ø-Verbrauch 5,7 l/100 km 95 Oktan
  • Höchstgeschwindigkeit 120 km/h
  • Leer 720 kg, max. Gewicht 1120 kg
  • Radstand rechts 2,44 / links 2,40 m