Falls jemand mal einen Blick unter die Haube riskieren möchte. So sieht ein R4 GTL von 1985 im Motorraum aus.
Es ist viel Luft im Vergleich zu heutigen Fahrzeugen.
Der Vorteil: Marder fühlen sich nicht wohl.
Ein paar technische Daten:
- Hubraum 1108 ccm
- Leistung 34 PS / 25 kW bei 4000 U/min
- Drehmoment 72 Nm bei 2500 U/min
- Verdichtung 9,5:1
- Vmax 120 km/h
- Verbrauch 5,4 - 6,3 l / 100 km
- 4-Gang Getriebe vor dem Motor - die lange Stange schaltet das Getriebe
- Leergewicht 720 kg, max. 1120 kg
Heute eine Überraschung im Briefkasten, die neue Ausgabe des 4L Magazine No 6 - mars-avril 2008. Und darin ein Bild von Marie, der Link zu diesen Seiten und ein Bild meiner Herpa R4-Sammlung im Maßstab 1:87.
Bonjour á tous qui visitent cette page. Je vous souhaite beaucoup de plaisir avec votre 4L en 2008.
Auf der Reise vom Süd- schwarzwald, wo Marie ihre ersten 22 Jahre verbracht hatte, nach Hamburg mit dem Autozug der Deutschen Bahn AG machte Marie die Bekanntschaft mit Flugrost. Ein nicht unübliches Problem beim Autotransport auf den "modernen" Fahrzeugen der Bahn, wie mir hinterher klar wurde.
Ich dachte, ich sehe nicht richtig, alles voller winziger Partikel, die sich auf den Lack geklebt hatten. Nicht einfach so zu entfernen. Sehr schön konnte ich dabei den Weg des Fahrtwindes nachvollziehen. Es geht doch nichts über eine ordentliche Abrisskante am Heck, dort sammelte sich der Flugrost dann auch an. Sonst wäre der cw-Wert auch nicht so überraschend gut bei 0,39.
Was also tun? Ich habe verschiedene Profi-Mittel besorgt, die wie Kleister auf den Lack aufgetragen werden und den Flugrost anlösen sollen. Das brachte aber nur bedingt etwas. Ich fand die Vorstellung auch nicht toll, das Zeugs stundenlang feucht zu halten und auf dem Lack zu lassen. Ich bin dann bei den Produkten von Meguiar's gelandet. Da gibt es eine Knete, die zusammen mit einem Spray eingesetzt wird, um Verunreinigungen vom Lack zu entfernen. Das Ergebnis ist gut zu kontrollieren, wenn die Finger in einer Tempo-Taschentuch-Tüte stecken und man dann damit über den Lack fährt.
Nach dem ich mir das Megauiar's Quick Clay Detailing System besorgt hatte, wurde das Auto gründlich gereinigt. Mit hervorragendem Erfolg, der Flugrost ließ sich besser entfernen als mit allen anderen Mitteln, auch andere Flecken, wie Baumharz usw. verschwanden recht schnell. Der Lack glänzt nach der anschließenden Politur und dem Versiegeln mit Proukten desselben Herstellers als wäre er nass. Ich hätte nie gedacht, dass mir eines Tages das Säubern meines Autos Spaß machen würde.Ich habe dann vor Begeisterung auch noch andere Mittel des Herstellers gekauft - für Kunststoffe innen und außen, zur Reinigung des verkratzten Acryls über dem Tacho. Kunststoffe sehen wirklich wieder frisch aus, die Farben sind intensiv. Und es hat den Sommer über gehalten. Mal sehen, was in ein paar Tagen davon übrig ist, wenn der Wagen nach dem Winter ausgepackt wird.